Die Hundstage lassen uns nicht los, Temperaturen um 30°, dazwischen Gewitter und Schwüle. Kein Wunder, wenn so mancher Bach an uns entlang rinnt. Zum  Glück gibt es jede Menge Nahrungsmittel welche uns helfen den Körper von innen her zu kühlen. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass es Sinn macht, sich ausschließlich mit kühlenden Produkten zu ernähren, wenn die Quecksilbersäule in schweißtreibende Höhen schießt. Schließlich geht es um Balance und Ausgewogenheit, beachten Sie diese nicht, kann der positive Effekt auch wieder getilgt werden. Wir kennen das, wenn wir nach Getränken mit Eiswürfeln ganz plötzlich stark zu schwitzen beginnen.

Coole Genüsse – Lebensmittel, die kühlen

Kühlende Lebensmittel sind

Getreide

Hirse: Diese Getreidesorte enthält  überdies viel Kieselsäure, die auch dazu beiträgt, das Bindegewebe zu straffen und so Cellulite entgegenwirken kann.

Dinkel: Dinkelkeimlinge wirken kühlend und sind ein erstklassiger Vitamin-B-Lieferant, also besonders gut für das Nervensystem. Ideal: die Keimlinge eignen sich nicht nur für Müsli oder Salat sondern können auch zwischendurch geknabbert werden.

 

Früchte

Südfrüchte: Vor allem Zitrusfrüchte wirken kühlend, ihre antioxidativen Eigenschaften sind besonders bei reichlichem Sonnenbad ein gutes Anti-Agingmittel. Aber auch frisch geerntete Erdbeeren können mit Vitamin C einen guten Zellschutz liefern.

Ebenso Hochsaison haben jetzt kühlende Wassermelonen. Dank ihres Kalium-Gehaltes wirken sie Stauungen im Gewebe entgegen. Außerdem können die Vitamine A, B6, C und auch reichlich Lycopin einem Carotinoid,  welches ein sehr kraftvolles Antioxidans darstellt. Besonders hervorzuheben ist allerdings, dass es fettlöslich ist und für die entsprechende Resorption Fett von Nöten ist. Das heißt, ein Melonensmoothie braucht auch etwas Buttermilch oder kraftvolles Leinöl um die volle Wirkung ausschöpfen zu können.
Aufsehen erregte die Wassermelone dank ihres Citrullingehalts. Eine Aminosäure, welche im Körper in Arginin umgewandelt wird. Sportler, welche Melonenjuice vor der Belastung zu sich nahmen litten weniger unter Muskelkater. Für eine entsprechende Aussagekraft müsste die Anwenderbeobachtung allerdings an einer höheren Zahl von Athleten getestet werden.

 

Salat und Gemüse

Bittersalate wie Radicchio, Chicoree und Rucola zählen zu den „coolen“ Salatgenüssen. Durch Nüsse verfeinert schmecken sie hervorragend

Gurken: Dieses Gemüse ist sehr wasserhältig und fördert dank seiner Mineralstoffe zugleich die Entwässerung des Körpers – allerdings nur, wenn das Gurkengericht nicht zu stark gesalzen wird.

Paradeiser: auch sie zählen zum Cool down-Gemüse. Wer gerade frisch geerntete Tomaten verarbeitet, kann seiner Gesundheit ein besonderes Plus zukommen lassen. Das auch hier vorhandene Lyopin wird nämlich durch den Kochprozess besser verfügbar, das heißt stärker vom Körper aufgenommen. Neben seinen Eigenschaften als Radikalfänger hat sich Lyopin auch für die Herz-Kreislaufgesundheit als sehr probat erwiesen. Besonders in Kombination mit Olivenöl wirkt es sich positiv regulierend auf den Blutdruck aus.

 

Milch und Milchprodukte

Milch, Käse, Joghurt und Co. wirken kühlend, aber auch befeuchtend. Wer zuviel davon genießt, muss auch mit kleinen Nachteilen rechnen.  Zu große Mengen von Milchprodukten im täglichen Speiseplan können zu Müdigkeit, Abgeschlagenheit und morgendlichen Schwellungen im Gesicht führen.