Noch ist das „Wintergemüse“ in den Regalen und wir lechzen schon förmlich nach knackiger Frische beim Gemüse. Nicht verwunderlich, hilft doch das Gemüse gegen so manches Leistungstief. Wer schon jetzt reichlich Vitalstoffe auf seinen Teller bringen will, kann auf  Keime oder Sprossen zurückgreifen. Entweder aus dem Supermarkt oder noch besser frisch geerntet von selbst angesetzten Keimstationen. Wozu soll das gut sein? Ganz einfach – während des Keimvorganges entwickeln die jungen Pflänzchen unheimlich viele Vitalstoffe, die für uns das beste Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit sind.

So enthalten zum Beispiel Weizenkeime 5% mehrfach ungesättigte Fettsäuren, sowie eine geballte Ladung an Kalium sowie Vitamin E und B-Vitaminen (v.a. B1, B6 und Niacin). Mungbohnensprossen sind eine wahres Schlankheitsgemüse - extrem sättigend, dabei enthalten 10 dag nur 34 Kalorien. Damit wir trotzdem frisch und munter bleiben gibt es die kreislaufanregenden Alfalfa oder Kresse mit ihrem Chlorophyll und Scharfstoffen. 

Wie schon erwähnt, die positive Wirkung der Keime erfolgt durch das freiwerden von Enzymen und Hormonen, in den Samen. Die im Glas entstehende Wärme, leitet neben der Feuchtigkeit einen enormen Stoffwechsel ein. Die Samenschale wird atmungsaktiv, die Zellmembranen durchlässig und der Keim fängt zu wachsen an. Unter Einwirkung des Lichts wird eine Vielzahl von Nährstoffen gebildet. All diese Wirkstoffe haben das Ziel Wachstum und Zellaufbau zu unterstützen.

 

 

Reichliches Trinken ist im Frühjahr besonders wichtig und oft wird der Fehler gemacht, daß man glaubt wenn man wenig trinkt schwellen weniger die Beine an, das Anschwellen der Beine hat eher mit schlechtem Sitzen, (Druck in die Kniekehle) und zu viel Salz in der Nahrung (besonders Fertignahrung hat viel verstecktes Salz) zu tun. Wer reichlich trinkt (1 ½ - 2 Liter tgl.) beugt Venenentzündungen vor und unterstützt seinen Kreislauf.

Der richtige Tee als Energielieferant:

Mate-Tee mit etwas Zitronensaft und Sie haben sicher ausreichend Energie für die nächsten Stunden. Dank der enthaltenen Wirkstoffe ist der Tee kreislaufanregend, harntreibend und fördert die Gallensaftproduktion. Die antioxidativen Eigenschaften wirken sich besonders iim Rahmen von Frühjahrskuren positiv aus.

Gemüsesäfte aus Karotten und Roten Rüben mit Apfel gemischt werden vom gesunden Lebensmittel zum wohlschmeckenden Genuß. Karotten liefern das wichtige beta-Carotin während rote Rübe für uns nicht nur Eisen sondern auch Folsäure und Betanidine zu bieten hat. Sie wirkt sich positiv auf Blutbildung und Sauerstoffantreicherung im Blut aus.  Geben Sie in den Saft etwas Weizenkeimöl oder Milch, so werden die fettlöslichen Vitamine besser verfügbar.

Machen Sie sich doch eine Frühlingserwachen-Smoothie:

1 Rote Rübe, 2 Karotten, ½ Apfel, 1 Hand voll Brennessel-Spitzen – gemeinsam entsaften oder mit 1/ 8l Wasser zu einem Smoothie bereiten. Zum Schluss ein Kaffeelöffel Leinöl oder Walnussöl (schmeckt besser) und 1 Schuß Zitronensaft. Der perfekte Cocktail für vitale Energie!

 

Herrlich angenehm wirkt auch die Massage der Kopfmeridiane – die Fingerspitzen wie leichte Regentropfen über das Haupt laufen lassen. Zunächst über den Scheitel von der Stirn zum Nacken, danach zwei fingerbreit seitlich davon und zuletzt von der Schläfe über die Ohren zum Genick. Um Verspannungen zu vermeiden, streichen Sie dreimal kräftig mit Zeige- und Mittelfinger von den Ohren entlang der  Hinterhauptschuppe bis zur Wirbelsäule und retour. Mit dem „Karnickelgriff“ fassen Sie Ihren Nacken so, als wollten Sie einen Hasen am Balg nehmen. Ziehen Sie Haut und Muskeln kräftig aber gefühlvoll nach rückwärts, wandern Sie dabei schrittweise bis zum Schultergürtel.