Der Schulbeginn ist für Kinder immer ein besonderes Ereignis. Positiver und negativer Stress liegen da auch beim Kind ganz nahe beisammen.  Damit Schüler und Schülerinnen der permanenten Belastung hinterm Schreibtisch besser gewachsen sind, können wir sie auf verschiedenste Art und Weise unterstützen.

 

Logischerweise hat Ernährung Einfluss auf Ausdauer und Konzentration. Das Frühstück wird mit Recht als das „Sprungbrett in den Tag" bezeichnet. Ein stabiler Blutzuckerspiegel optimiert die Leistungs­fähigkeit und sorgt für hohes Konzentrations- und Lern­vermögen. Wird nicht gefrühstückt, sinkt der Blutzuckerspiegel  und Symptome von Müdigkeit bis hin zu Schwindel und Kopfschmerz sind vorprogrammiert. Um die Konzentration ist‘s dann wohl nicht mehr gut bestellt.

Wer seinem Kind ein Müsli gibt, sollte darauf achten, dass es nicht bei der Produktion schon im Zucker ertränkt wurde. Häufig sind gecrunchte Versionen mit 25% Zucker versehen. Das heißt von 4 Esslöffeln Müsli können Sie einen  für Zucker kalkulieren.

 

Fette Speisen wie Wurstbrot oder auch süße Snacks aus dem Kühlregal führen schon nach einer halben Stunde zu Verdauungsmüdigkeit und Konzentrationschwäche. Einige Fettbestand­teile sind aber für den Aufbau und die im wahrsten Sinne des Wortes „reibungslose" Informationsüber­tragung im Gehirn unerlässlich. Sogenannte Phos­pholipide (Fette mit Phosphoranteil) sind am Aufbau der Zellwände (Zellmembrane) beteiligt und regulie­ren auch deren Durchlässigkeit für bestimmte Substanzen. Beider Informationsvermittlung ist nicht die Menge der Fette entscheidend, sondern einmal mehr deren Qualität. Isst ihr Kind partout nicht in der Früh, so packen  Sie ihm eine Handvoll Studentenfutter ein, die es knabbern kann.  Getrocknete Früchte verhindern so, dass der Blutzuckerspiegel unter ein Minimum fällt und Nüsse geben länger Energie. Dennoch sollte eine  Schuljause nicht fehlen. Die muss aber nicht notgedrungener Maßen ein Brot sein. Es kann ein Stück ob sein, oder auch Gemüsesticks wie Karotten oder Paprikastifte. Gerne haben sie auch einen Paprika mit geschnitztem Gesicht.

Trinken ist besonders wichtig für die Gehirnleistung. Die Reizübertragung funktioniert wesentlich besser wenn genügend Flüssigkeit im Körper ist. Keinesfalls sollte bei Kindern gegen Müdigkeit coffeinhaltige Getränke eingesetzt werden. Sie verstärken eher Unruhe und verringern so die Konzentration, als das sie diese fördern. Für Kinder mit Konzentrationsproblemen rate ich zu einem einfachen Trick. Die „Denkermütze“ - den Ohrenrand mit dem Daumen an der Rückseite und den Fingern an der Vorderseite von oben nach unten kreisend  massieren und 5 x wiederholen - anschließenden durch rasches Streifen mit der flachen Hand die Ohren als Ganzes bewegen.

 

Wer seinen Kindern das Lernen zu Hause erleichtern möchte, kann die herrliche Wirkung der Aromatherapie nützen. Lemongras belebt und steigert den Antrieb, während Pfefferminzöl erfrischt und hilft bei Spannungskopfschmerz hilft.

 

Bei Nervosität , Angst und Unruhe rate ich zum Einsatz homöopathischer Mittel:

Bei Unruhe verbunden mit Schlaflosigkeit hilft Coffea D6,

Müden, erschöpft wirkenden Kindern hilft bei Unruhe Ambra D4,  

eines der besten Mittel bei Prüfungsangst ist Argentum nitricum D6