Die Haut, ist neben dem Darm das größte und vielfältigste Organ. Sie schützt uns nicht nur vor Umwelteinflüssen, sondern auch vor dem Eindringen von Krankheitserregern. Aus diesem Grund bildet sie sich kontinuierlich ein dünner Fettfilm aus Sekreten der Schweiß- und Talgdrüsen. Er schützt vor dem Eindringen von Bakterien und Pilzen; zudem sorgt er dafür, dass Wasser abperlt.  

Eine gesunde Haut ist daher nicht nur für unser Aussehen wichtig. Nicht zu übersehen ist, dass nicht nur äußere Einflüsse den Zustand der Haut beeinflussen, sondern auch viel von Innen seine Auswirkung hat. Ernährung und Gemütszustand sind daher wesentliche Faktoren die neben einer guten Hautpflege zu berücksichtigen sind.

Die beste Vorbeugung gegen trockenen Haut kommt daher von innen. Trinken Sie reichlich! Am besten Wasser oder ungesüßten Kräutertee (z.B. Roiboss).

Alles grüne Gemüse sowie Karotten, Kürbis und Mango sind wahre Hauttonica. Achten Sie darauf täglich eine Hand voll Nüsse zu essen. Sie enthalten wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die die Funktionen der Haut unterstützen. Vor allem die Vitamine A, B3, C, E sowie Mineralstoffe und Spurenelemente sind für die Haut von Bedeutung. Ein Herzhafter Salat mit Pilzen, Fisch oder Hülsenfrüchte sowie ein Vitalcocktail  mit Karotten- Orangensaft, rotem Paprika und etwas Leinöl sind wahre Medizin von innen.

 

Der Säureschutzmantel entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener körpereigener Substanzen – Talg, Schweiß, Elektrolyte, Harnsäure, Wasser und natürlich der körpereigenen Hautflora. Bei sensibler Haut ist dieses Gleichgewicht oft gestört – umso wichtiger ist es darauf zu achten, maximal einmal täglich und nicht zu lange zu duschen. Achten Sie darauf nur milde pH-neutrale Duschgele zu verwenden um ein zusätzliches ein Austrocknen zu verhindern. Denn – trockene Haut juckt.

 

Ganz besonders bei der alternden Haut tritt verstärkt Juckreiz auf. Dies, da durch die langsamere Neubildung die Haut auch an Feuchtigkeit verliert und so auch mehr spannt. Falsch wäre es hier ausschließlich Feuchtigkeit über Lotionen zuzuführen, denn ein wesentliches Merkmal alternder Haut ist, dass sie nicht ausreichend Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb muss immer auch ausreichend hochwertiges Fett mit den Cremen und Körpermilch zugeführt werden. Hier eignen sich ganz besonders nährendes Jojobaöl, Arganöl, Avocadoöl oder auch Rizinusöl. Zur richtigen Pflege zählen hochwertige Lipide, wie zum Beispiel Arganöl in Kombination mit Feuchtigkeitsspendern. Sie verringern den transepidermalen Wasserverlust und stärken so die Barrierefunktion der Haut. Dank des hohen Anteils alpha-Tocopherol wird die Zellneuerung, welche ja gerade bei der alternden Haut verlangsamt ist, wieder verbessert. In Kombination mit Feuchthaltefaktoren – so zum Beispiel Hyaluronsäure, führt dies zu einem glatten und feineren Hautbild, solange die Befeuchtungswirkung anhält. Selbstverständlich sollten die Pflegeprodukte möglichst frei von Duft- Farb- und Konservierungsstoffen sind. Diese können empfindliche Haut reizen.

 

Bei Juckreiz ist häufig ein Mangel an gamma-Lionolensäure die Ursache. Hier hilft ganz besonders die Einnahme dieser durch Samenöle wie Nachtkerzenöl, Borretschsamenöl oder auch Schwarzkümmelöl. Letzteres enthält nicht nur die gamma-Linolensäure sondern auch entzündungshemmendes und antibakteriell wirksamens Thymochinon welches somit Ekzemen vorbeugen kann.