Wir alle spüren es – die Temperaturen sind empfindlich gesunken und das eine oder andere Frösteln ließ schon Gänsehaut erscheinen. Ganz klar, denn die Haut versucht durch solche Maßnahmen das Eindringen von Kälte zu verhindern. gelingt dies  nicht, haben Viren oft ein leichtes Spiel und wir erkälten uns.

Nun dem kann man Vorbeugen.

Vorbeugen ist besser als heilen! Am besten jetzt den Körper durch wöchentliche Saunabesuche trainieren. Durch die trockene Luft vertragen wir hohe Temperaturen von 80 – 100°C und können mit einem Aufguss das Schwitzen verstärken. Nach der Sauna kurz kalt abduschen schließt wieder die Poren. Der Effekt – ein Wechsel von Überhitzung und Abkühlung fordert systematisch die Regulationsmechanismen unseres vegetativen Nervensystems. Durch Erhöhung der Körpertemperatur werden Atmung, Kreislauf, und Abwehrmaßnahmen des Körpers angekurbelt. Ebenso wird Viren durch erhöhte Temperaturen der Garaus gemacht. Selbstverständlich sollte man die üblichen Saunaregeln beachten. Außerdem sollten Sie bei Bluthochdruck die unteren Stufen nutzen und den Sprung ins Kältebecken meiden. Achten Sie generell auf das Nachruhen. Die Ruhepause vor dem nächsten Saunagang muss aber mindestens 15 Minuten betragen, um einen Wärmeaustausch zwischen Körperkern und Körperschale zu ermöglichen.

Das Senfmehlfußbad, ist besonders hilfreich, wenn sich der Großteil der beginnenden Erkältungssymptome im Kopf abspielt. Füllen Sie eine Fußwanne oder einen Eimer mit 37-39° C warmem Wasser knöchelhoch und rühren Sie 2 Esslöffel Senfmehl darin ein.

Lassen Sie nun das Bad bis zu 15 Minuten einwirken, indem Sie immer wieder heißes Wasser zugießen. Anschließend die Füße kurz mit klarem Wasser abspülen und mit Olivenöl oder einer beruhigenden Fußcreme eincremen.

Ist die Erkältung schon da, kann eine Möglichkeit der vorher erwähnten Methoden hat, abgeändert werden. An Stelle des Senfmehls, welches die Durchblutung stark anregt, können auch Apfelessig oder Basensalz helfen Toxine über die Fußsohlen auszuscheiden. Besonders empfehlenswert sind Fußbäder bei allen Infekten die sich im Kopfbereich abspielen. Ob Schnupfen, Nasennebenhöhlen oder Stirnhöhlen – hier arbeitet die Naturheilkunde effektiv von der Ferne. Das Bad kann täglich wiederholt werden, im Anschluss ist eine halbe Stunde nachzuruhen. Menschen mit Krampfadern ist von dieser Behandlungsmethode allerdings abzuraten.

 

Zur Pflege der Atemwege aber auch zum Lösen festsitzenden Schleims ist ein Dampfbad empfehlenswert. Hier ist das angenehme Erwärmen mit hoher Luftfeuchtigkeit (100% bei 45 – 55°C) wahre Lungenpflege. Denn unsere Atemwege leiden unter trockener Luft, ganz besonders in der Kälte oder auch trockenen, beheizten Räumen. Das Flimmerepithel kann sich nicht mehr ausreichend bewegen und Keime nicht abwehren. Ebenfalls ist unser Stoffwechsel verlangsamt und so auch die Abwehr. Während bei angeschlagenem Körper ein Saunabesuch viel zu sehr belasten würde, ist das Dampfbad im Gegensatz dazu eine wahre Wohltat. Das Einschleusen ätherischer Öle macht Sinn. Achten Sie darauf, dass die Konzentration nicht zu hoch ist, um die Schleimhäute nicht zu reizen. Thymian- und Eukalyptusöl sind eine ausgezeichnete Pflege um die Atemwege zu befreien, Schleim zu lösen und Keime zu bekämpfen, da sie antimikrobiell wirksam sind.